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Folsäure (Vitamin B) auf Kochrezepte.de

 

Vitamin Folsäure

 In Leberwurst steckt auch Folsäure
In Leberwurst steckt auch Folsäure
Folsäure (auch Folate) ist ein wasserlösliches Vitamin, das zur Gruppe der B-Vitamine gehört. Auch wenn der menschliche Darm sie z. T. synthetisch herstellen kann, ist Folsäure lebensnotwendig, also essenziell.

Gut für

Folsäure ist wichtig für die Funktionsweise des Eiweißstoffwechsels und an der Produktion der Nukleinsäuren (Träger der Erbinformationen) beteiligt. Sie trägt zur Blut- und Zellneubildung und zur Steigerung der Abwehrkräfte bei. Vor allem schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Folsäurebedarf. Wird in dieser Zeit nicht genügend Folsäure über die Nahrung zu sich genommen, kann es zu Komplikationen in der Schwangerschaft kommen (Gefahr der Missbildung bei Kindern). Ein in Industrienationen häufig vorkommender Folsäuremangel verursacht außerdem Konzentrationsstörungen bis hin zur Müdigkeit, Reizbarkeit und Appetitlosigkeit. Stärkere Auswirkungen eines längeren Mangels sind Entzündungen im Mund, Magen-Darm-Störungen sowie Haarausfall und Hautveränderungen bis hin zu einer Anämie (Blutarmut). Eine Überdosierung aus nicht künstlichen Quellen ist ungefährlich.

Enthalten in

Gute Folsäurequellen sind grünes Blattgemüse, Leber, Eier, Vollkornprodukte, Nüsse, rote Bete, Kartoffeln und Milch. Folate aus tierischen Lebensmitteln werden vom Körper besser aufgenommen. Lange Lagerung bei Licht und langes Erhitzen zerstört einen Großteil der Folsäure und sollte daher vermieden werden.

Täglicher Bedarf

Der tägliche Bedarf an Folsäure liegt bei 400 µg, bei schwangeren und stillenden Frauen bei 600 µg.

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