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Fett auf Kochrezepte.de

 

Fette

 Pflanzliche Fette sindwichtige Energielieferanten
Pflanzliche Fette sind
wichtige Energielieferanten
Fette gehören zu den Grundnährstoffen und sind ein wesentlicher Bestandteil fast aller lebenden Organismen. Sie sind Naturstoffverbindungen aus Fettsäuren, die für den menschlichen Organismus lebenswichtig sind. Im Verdauungsprozess werden die Fettsäureketten in Magen und Darm sukzessive gespalten und wasserlöslich gemacht. Kurz- und mittelkettige Fettsäuren gelangen über die Darmwand in den Blutkreislauf und von dort zu den Zellen. Die langkettigen Fettsäuren kommen über die Lymphbahnen ins Blut, wo sie erst weiter gespalten werden müssen und dann ebenfalls zu den Zellen gelangen. Im Fettgewebe und der Leber werden die freien Fettsäuren wieder zu größeren Fettmolekülen aufgebaut. Diese Moleküle werden entweder im Fettgewebe gespeichert oder von der Leber ins Blut abgegeben, wo sie, an Lipoproteine gebunden, zirkulieren. Je nach Aufbau der Fettmoleküle unterscheidet man zwischen gesättigten und den ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Viele dieser ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie werden daher auch als essenzielle Fettsäuren bezeichnet, die dem Organismus über die Nahrung zugeführt werden müssen.

Gut für

Fett wird von den Zellen für den Aufbau der Membrane (Zellwände) benötigt. Seine hohe Energiedichte mit 9 kcal/g (38 kJ/g) macht Fett zu den Hauptenergielieferanten des Körpers. Unter der Haut abgelagert ist es ein wichtiger Wärmeschutz, viele Organe haben einen stoßdämpfenden Fettmantel. Fettreiche Nahrung trägt den Geschmack besser, ist sättigender und ist für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine notwendig. Mehrfach ungesättigten Fettsäuren wird unterstellt, dass sie den Cholesterinspiegel senken können. Ein Fettmangel ist in den Industrienationen selten, kommt aber bei Erkrankungen wie Magersucht oder Fettstoffwechselstörungen vor. Ein Mangel an essenziellen Fettsäuren führt dazu, dass der Körper wichtige Substanzen nicht mehr selbst bilden kann. Die Symptome sind Hautveränderungen, erhöhte Infektionsanfälligkeit und bei Kindern auch Wachstumsstörungen. Ein Überschuss an Fett, wie es in den Industrienationen derzeit ein Problem ist, führt zu erhöhten Blutfettwerten und Übergewicht. Dadurch erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Enthalten in

Fette sind sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, wobei tierische Produkte (bis auf Fischfett) nahezu keine ungesättigten Fettsäuren enthalten und damit nur in Maßen verzehrt werden sollten. Pflanzliche Öle und Fette werden oft aus Ölsaat oder Ölpflanzen wie Oliven, Sonnenblumen oder Raps gewonnen. Um für den Menschen unerwünschte Bestandteile herauszufiltern werden sie meist noch raffiniert.

Täglicher Bedarf

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass die tägliche Energiezufuhr nur zu 30 % aus Fett bestehen sollte – das entspricht etwa 80–100 g Fett pro Tag. Derzeit liegen die Werte des Tageskonsums aber bereits 30 % über dieser Empfehlung. Im Wachstum befindliche Kinder sowie Schwangere und Stillende haben dagegen einen etwas höheren Energie- und Fettbedarf. Insgesamt sollte man darauf achten, dass die Anteile an gesättigten, ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren jeweils etwa ein Drittel betragen.

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