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Viele Menschen sind sich mittlerweile bewusst, dass wir zu viel Zucker konsumieren. Weniger Zucker hilft beim Abnehmen und fördert auch unsere Gesundheit.

Die Rede ist hier von freiem Zucker, also jeder Zucker der isoliert den Speisen zugeführt wird. Öfters bekommt er auch den Namen Industriezucker.

Es gibt keine Empfehlung, dass wir eine bestimmte Menge an freien Zucker essen müssen, um gesund zu bleiben. Im Gegenteil, es scheint umso weniger Zucker wir konsumieren, umso besser ist es für uns.

Mit der richtigen Strategie und etwas Durchhaltevermögen ist ein ungezuckertes Leben auch durchaus möglich.

 

Warum nicht jeder Zucker schlecht für uns ist

Eines ist klar, wir brauchen Zucker, denn alleine unser Gehirn braucht ungefähr 140 Gramm Glukose am Tag.

ABER unser Körper verwertet sogar aus Gemüse am Ende die Glucose und kann diese verwerten. Der Vorteil dabei ist, dass der Körper dabei auch Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und auch Ballaststoffe mit aufnimmt.

Der Blutzuckerspiegel bleibt dabei konstant und der Körper wird nicht mit zu viel an Zucker überlastet. Der Zucker in echten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Vollkorngetreide etc. reicht also vollkommen aus, um mit ausreichend Energie versorgt zu werden.

 

Aber warum ist freier Zucker dann nicht gut für uns?

Bei freiem Zucker und bei Nahrungsmittel wie Weißbrot, Süßigkeiten, Kuchen und Softdrinks etc. sieht das Ganze nicht mehr so rosig aus. Nach einem kurzen Energieschub kommt auch schnell wieder der Abfall und wir fühlen uns niedergeschlagener als davor.

Die Bauspeicheldrüse hat eine regelrechte Insulinparty und die Nährstoffe, die unser Körper zum Leben braucht, auf die wartet er vergeblich.

Mittlerweile ist auch bekannt, dass freier Zucker und besonders künstliche Süßstoffe die Darmflora beeinträchtigen. Die Darmbakterien welche Zucker lieben vermehren sich und wollen immer mehr. Ein Teufelskreis.

 

Die gesunde Alternative – zuckerfreie Nachspeisen

Es ist nicht immer leicht bei starkem Heißhunger auf die ungesunden Zuckerbomben zu verzichten, dabei gibt es so viele gesunde Alternativen. Die folgenden zwei Rezepte sind ein perfektes Beispiel für leckere, süße und gesunde Nachspeisen.

Wichtig dabei ist, dass die Zutaten hochwertig sind, besonders bei Honig ist darauf zu achten, dass er nicht industriell verarbeitet oder erhitzt wird. So bleiben nämlich die gesunden Inhaltsstoffe erhalten.

 

Chia Pudding meets Mango Lassi

 

Zutaten:

  • 150 ml pflanzliche Milch
  • 2 EL Chia Samen
  • 1 EL Kokosraspeln
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Honig naturbelassen
  • Eine Prise echte Vanille vom Reformhaus
  • 1 reife Mango

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten bis auf die Mango zwei Minuten mit dem Schneebesen verrühren. Wichtig dabei ist das keine Klumpen entstehen.
  2. Anschließend in Dessert-gläser füllen und über Nacht oder zumindest 6h in den Kühlschrank stellen. Der Pudding bekommt somit eine festere Konsistenz.
  3. Jetzt die Mango schälen und pürieren und über den Chia Pudding gießen.

Bon Appetito!

 

Rote Beete Energy-balls

 

Zutaten:

  • 500 g Rote Beete
  • 12 Medjool Datteln
  • 100 g Kokosraspeln
  • 5 EL Kokosmehl (Alternativ ein anderes Nuss-mehl nach Wahl)
  • 1 TL echte Vanille vom Reformhaus
  • 10 g Kokosraspeln zum dekorieren

Zubereitung:

  1. Die rote Bete schälen und klein schneiden.
  2. Die rohe rote Bete mit allen anderen Zutaten in den Mixer geben.
  3. Anschließend zu Kugeln formen. Man kann auch einige Kugeln in Kokosraspeln wälzen.
  4. Die Kugeln in den Kühlschrank 2h stellen. Man kann die Energy Balls auch super einfrieren.

Enjoy!

Angermann Thomas ist Inhaber von myfoodmyfuture.com und ernährt sich selbst schon seit über 7 Jahren zuckerfrei.

Mit seinen langjährigen Erfahrungen als diplomierter Ernährungstrainer hilft er heute Menschen, Ihre Ernährung auf gesund umzustellen. Nicht in der Zukunft, sondern im Hier und Jetzt!