Rezept Hochladen

Für manche Zeitgenossen ist Kochen Leidenschaft und hat sich zu einem Hobby entwickelt, das sich mit einer Vielfalt von Rezepten sowie Kniffs und damit auch in Art und Qualität der Küchenausstattung ausdrückt. Mithilfe von Küchenhelfern wird dort professionell geschnippelt, gebraten, gerührt und gemixt. Es gibt wahrlich eine breite Palette nützlicher Gerätschaften und Werkzeuge, die Profis und Hobbyköchen den Alltag erleichtern. Aber welche davon sind unverzichtbar?

 

Über die Antwort auf die Frage, was in keiner Küche fehlen darf, scheiden sich wahrscheinlich die Geister. Viele praktische Küchenhelfer sparen ihrem Besitzer Zeit und Aufwand und werden deshalb hochgeschätzt. Andere sind nicht unbedingt notwendig, um ein gesundes Mittagessen zu zaubern. Tatsächlich gibt es aber einige Must-haves, die ihr zum Kochen einfach braucht.

 

Dass ihr in eurer Küche einen Kühlschrank, einen Herd und am besten auch noch eine Spülmaschine zur Verfügung habt, gehört heutzutage fast immer zum Standard einer modernen Kücheneinrichtung. Hierfür gibt es eine große Auswahl von Markengeräten, teilweise mit Kombi-Funktionen, wie den Herd mit integriertem Dampfgarer, was auch euer Budget deutlich beeinflusst.

 

Wert legen solltet ihr aber in jedem Fall auf den richtigen Umgang mit dem Thema Hygiene bei der Lebensmittelzubereitung, hier stehen die Materialien im Fokus, die ihr in der Küche verwendet. Edelstahl, Kunststoff und auch Holz begegnen Bakterien und Viren auf ganz unterschiedliche Weise: Denn in Rillen von Holzbrettern oder auch Plastikoberflächen können sich Keime gut vermehren. Glatte Flächen aus Edelstahl dagegen bieten ihnen keine Angriffsflächen. In jedem Fall ist es unerlässlich, Arbeitsflächen und Schneidebretter stets gründlich zu reinigen und gegebenenfalls gegen neue auszutauschen.

 

Wie oft kocht ihr wirklich?

Wenn es um die Entscheidung für oder gegen sinnvolle Küchenhelfer geht, hilft erst einmal ein Blick auf den finanziellen Rahmen. Überlegt euch auch, wie häufig ihr überhaupt kocht? Außerdem ist in Wohnungen die Küche oft der Raum, der die geringsten Quadratmeter misst, so dass jedes Plätzchen sinnvoll genutzt werden muss. Deshalb solltet ihr ganz pragmatisch vorgehen. Braucht ihr etwa als Veganer tatsächlich einen Bräter oder Eierkocher?

 

Solche grundsätzlichen Überlegungen helfen euch schon einmal sehr gut auf die Sprünge, wenn es um die richtige Antwort auf die Frage geht, was in den Schränken und Schubladen eurer Einbauküche tatsächlich zur Verfügung stehen soll? Küchenhelfer lassen sich in drei Kategorien einteilen: es gibt die Must-haves, die wünschenswerten Ergänzungen und die Luxusartikel, die man eigentlich nicht braucht, die das Kochhandwerk aber durchaus bequemer machen.

 

Hier eure Checkliste der Must-haves

  • – Ein Milch-, 2-Liter-Topf und ein 5-6 Liter-Topf
  • – Eine beschichtete Pfanne sowie gusseiserne Pfanne
  • – Kleine Teflonpfanne für Eier
  • – Ein großes Hartholzbrett und zwei kleinere Bretter
  • – Ein Messbecher
  • – Eine große Rührschüssel aus Melamin
  • – Zwei Metallschüsseln, groß und klein
  • – Ein hoher Becher zum Pürieren
  • – Diverse Kochmesser, groß und klein
  • – Ein Brotmesser, Wetzstahl und ein Sparschäler
  • – Diverse Kochlöffel, Pfannenheber und Schneebesen
  • – Mehrere Küchenscheren und ein Dosenöffner
  • – Eine Küchenwaage
  • – Ein Handmixer und Pürierstab
  • – Eine Käse- und Gemüsereibe
  • – Mehrere Siebe, zum Abgießen für z. B. Nudeln und zum Bestäuben mit Puderzucker

 

Natürlich gibt es weitere nützliche Helfer, die es vielleicht auch in eure persönliche Hitliste schaffen würden. Hat man sie erst einmal, mag man sie nicht mehr missen. Sie sind echte Assistenten, wenn es mal schnell gehen muss und dank ihnen sind Rezepte noch professioneller in die Tat umzusetzen. Beispielsweise gibt euch ein Fleischthermometer die Kerntemperatur eures Steaks an, ihr müsst euch also nicht auf euren mechanischen Daumenabdruck verlassen. Auch ein Waffeleisen, eine Knoblauch- und Kartoffelpresse sind solide Utensilien, die es fast schon in jedermanns Küche geschafft haben.

 

Technische Highlights wollen gepflegt werden

Mit einer professionellen Küchenmaschine, die unterschiedliche Knet- und Häckselaufsätze bietet, sieht es schon anders aus. Viele von uns scheuen den Preis, andere den Platzbedarf. Auch eine Mikrowelle, eine elektrische Brotschneidemaschine und ein Kaffeevollautomat sind zwar durchaus angenehme Begleiter im Küchenalltag, fordern aber auch Pflege und ihr jeweiliger Kosten-Nutzen-Plan hängt von der Benutzerhäufigkeit ab. Oft verstaubt das gute Stück auf dem Regal und wird irgendwann in den Abstellraum verbannt.

 

Gerade für Single-Haushalte sind sie nicht notwendig, die Römertöpfe, Eis- und Yoghurtmaschinen, Schnellkochtöpfe und Sandwichmaker dieser Welt. Von Elektrogrills und Dampfgarern gar nicht zu reden. Da macht es mehr Sinn, zum Beispiel in Backutensilien zu investieren und sich noch eine Auswahl unterschiedlich großer Auflauf- und Kuchenformen zu leisten. Auch für Essensreste und Vorratshaltung sind sie aus der Kochwerkstatt nicht wegzudenken: verschließbare Dosen und Behälter aus Kunststoff und/oder Glas sowie ein wertiger Brotkasten. Mit ihrer Hilfe entsorgt ihr Reste seltener und schützt eure Lebensmittel.

 

 

Titelbild von Gaf_Lila / Shutterstock