Rezept Hochladen

Längst ist das Backen aus dem Nischen-Dasein einer klassischen Sonntagsbeschäftigung herausgewandert. Die Zeiten, in denen nur dann, am einzigen arbeitsfreien Tag der Woche, Backleckereien aufgetischt wurden, ist seit Langem passé. Stattdessen reiht sich ein süßer Backtrend neben den anderen. Einige amerikanische Vertreter sind Thema in diesem Beitrag.

Der Brownie bekommt Konkurrenz

Abbildung 1: Ein Schokoladenbrownie ist der amerikanische Klassiker auf dem Blech. Das Pendant mit weißer Schokolade wird hingegen als Blondie bezeichnet.

Der klassische Brownie ist sicherlich jedem ein Begriff. Durch und durch aus Schokolade ist er eine wahre Kalorienbombe, aber doch so lecker. Optisch ganz anders, geschmacklich aber nicht weniger lecker kommt die helle Schwester des Brownies daher: der Blondie. In punkto Saftigkeit steht der Blondie dem Brownie in nichts nach. Allerdings variiert die Hauptzutat doch deutlich.

Zum Blondie gehören 350 Gramm weiße Schokolade, Mehl, Butter, Vanillezucker, Rohrzucker, Eier und frisches Obst, beispielsweise Himbeeren. Blondies lassen sich (ebenso wie Brownies) besonders gut auf einem Blech oder in einer rechteckigen Form ausbacken. Beim Backvorgang entscheidet sich letztlich die Konsistenz der Blondies. Die fertigen Kuchenstücken müssen hell und saftig sein und sie dürfen nur solange im Ofen bleiben, dass sie noch einen wenig teigig sind. Das sorgt für einen saftigen Biss.

Cookie trifft Muffin. Gemeinsam werden sie zu einem Mookie

Abbildung 2: Klassischer Cookieteig ist eher klebrig. Der Teig der Mookies hingegen lässt sich glatt drücken und geht erst im Ofen auf – ähnlich wie der Muffin eben.

Dass der Mookie sich rein mit Blick auf die Buchstaben aus einem Muffin und einem Cookie zusammensetzen könnte, können noch viele nachvollziehen, doch wie soll ein knackig-krosser Cookie und ein fluffiger Muffin zu einem süßen Stückchen verschmelzen können? Aus Zucker, Mehl, Butter, Haferflocken, Schokolade, Backpulver, Vanillezucker, einer Banane, einem Ei und Apfelmus wird Stück für Stück das, was außen kross wie ein Cookie und innen fluffig wie ein Muffin aus dem Ofen kommen wird.

Zunächst wird aus Ei, Vanillezucker, Zucker und Butter eine Creme geschlagen. Apfelmus und Banane (zerdrückt) unterheben. Nun kommen Salz, Backpulver und das Mehl nach und nach dazu. Vorsichtig müssen dann die Haferflocken sowie die Schokolade untergerührt werden. Wer möglichst feine Schokoladenstückchen haben möchte, sollte auf Schokolade-Tropfen setzen. Wer es individueller mag, kann auch hochwertige Tafelschokolade kaufen und diese nach Gusto hacken – so lässt es sich auch prima mit Ritter Sport Schokolade backen. Nun wird die Teigmasse wie beim Fertigen von Cookies aufs Backblech gebracht und angedrückt. Der Unterschied liegt darin, was im Ofen passiert, denn der Teig wird aufgehen – und das schon nach zehn Minuten Backzeit bei 180 Grad Umluft.

Croissant und Muffin schreiten vor den Traualter

Abbildung 3: Wer am fluffig leichten Croissantteig Gefallen findet, kann diesen auch komplett neu interpretieren. Durch eine Muffinform begrenzt und mit einer süßen Füllung wird so im Handumdrehen ein Cruffin.

Zugegeben, auf den ersten Blick scheint es ein komisches Pärchen zu sein, doch das, was in den USA als „Cruffin“ bezeichnet wird, ist eine besonders leckere Kombination aus den beiden, süßen Köstlichkeiten. Die Herstellung ist simpel, denn das Croissant sponsort den Teig, der Muffin die Form. Wer Cruffins nach dem amerikanischen Originalrezept herstellen möchte, muss viel Zeit einplanen, denn der frisch angesetzte Teig muss ruhen (an Tag 1), wird ausgerollt, bestrichen und in Schichten gelegt (an Tag 2) und wird dann erst gebacken (an Tag 3).

Die schnellere Variante funktioniert hingegen mit fertigem Blätterteig, der ausgerollt, gefüllt, gerollt, geschnitten und in die eingefetteten Muffinformen gehievt wird. So kommen die leckeren Häppchen für etwa 40 Minuten in den Ofen (bei 180 Grad Umluft). Als Füllung kann ein Gemisch aus braunem Zucker, Zimt und Vanille verwendet werden. Alternativ können auch Fruchtpürees im Cruffin sehr lecker schmecken.

Donut und Croissant schreiten zum leckeren Duett

Cronuts sind süße Naschwerke zum Kaffee, die wahrlich aufwendig zu fertigen sind. Das liegt vor allem daran, dass dabei aus Croissantteig Donuts entstehen sollen. Wer fertigen Croissantteig nutzt, erspart sich die Ruhezeit des Teiges, die immerhin bei drei Tagen liegt. Mit fertigem Croissantteig geht’s deutlich schneller zur süßen Leckerei. Der Teig wird in Streifen aufeinander geschichtet. Die rechteckigen Teigstreifen werden nach innen geklappt, mit Wasser bepinselt fixiert, angedrückt und in den Kühlschrank gebracht. Um die typische Donutform zu erhalten, werden die Stapel zunächst mit einem großen Ausstecher in eine runde Form gebracht, dann wird mit einer kleineren runden Form der innere Kreis ausgestochen. Im Frittieröl werden die Kringel schließlich ausgebacken. Nach dem Bad im Zucker dürfen sie auskühlen. Die Gebilde, die nun deutlich höher sind als ein regulärer Donut bekommen anschließend ihre Cremefüllung, die aus Milch, Vanille, Eiern, Zucker und Stärke angefertigt wurde. Ein Zitronenguss rundet das leckere Naschwerk gekonnt ab.

Abbildung 1: pixabay.com © skeeze (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © ponce_photography (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © Pexels (CC0 Public Domain)

Abbildung 4: pixabay.com © AJEL (CC0 Public Domain)

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