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Teneriffa: Kulinarik und Rezepte auf Kochrezepte.de

 

Teneriffa kulinarisch genießen

Der Geschmack einer Insel

Kulinarik, als wichtiger Bestandteil einer Urlaubsreise, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Viele Hotels, wie z.B. das IBEROSTAR Grand Hotel Mencey auf Teneriffa, greifen diesen Trend auf und bieten neben der exzellenten Küche auch Kochevents mit Sterneköchen an. Wir haben den Kochkünsten der spanischen Köche auf den Zahn gefühlt: Lassen Sie sich von den kanarischen Köstlichkeiten inspirieren!

Woran erinnern Sie sich gerne nach Ihrem Urlaub? Sonne und Strand sind sich als wesentliche Bestandteile einer Urlaubsreise oft sehr ähnlich. Eine besondere Erinnerung ist aber der Geschmack eines jeden Landes: einzigartig, originell, einprägsam. Dieser kann sogar, im Gegenteil zu Sonne und Strand, in Form eines Rezeptes nach Hause mitgenommen werden. So können Sie Ihre Erinnerung an den schönen Urlaub einfach immer wieder aufleben lassen und neu erleben.

Die Küche Teneriffas ist historisch gesehen aus dem Austausch zwischen den Seefahrervölker von Atlantik und Mittelmeer  entstanden. Da die Insel seit jeher ein Bezugspunkt für viele Amerika-Reisende ist, hat sich die kulinarische Vielfalt der Insel immer weiter vergrößert und verfeinert. Als Ergebnis kann Teneriffa nun seine traditionellen Produkte wie frisches Gemüse, Fisch, Kräuter und Gewürze mit modernen, ausgefeilten Techniken zu ganz besonderen, feinen Spezialitäten verarbeiten.

Diese Produkte kommen auf den Tisch

Diese Produkte kommen auf den Tisch
Teneriffa ist wie seine kanarischen Schwestern ein wahres Paradies für alle Fischfans. Vom Papageifisch, über Zackenbarsch bis hin zum Pfeilkalmar – auch die erfahrenen Fischesser werden über die Vielfalt der Meeresbewohner staunen! Traditionell werden Fisch und Meeresfrüchte nach einer simplen Rezeptur zubereitet, z.B. gegrillt oder in Salzkruste gebacken.

Aber auch die Fleisch-Gourmets kommen auf der Insel auf ihre Kosten. Auch hier gibt es die eine oder andere kulinarische Überraschung: Das Vieh wird neben dem typischen Futter auch mit Kanarischen Bananen gefüttert. Die Fleischsortenvielfalt ist groß, vom sogenannten „Kanarischen Schwarzschwein“, über das Kanarische Langhaarschaf bis hin zum beliebten und auf der Insel sehr verbreiteten Kaninchen.

Als Beilage sind die sogenannten „papas arugadas“, kanarische Kleinkartoffeln, besonders bekannt. Die kleinen, runden Pellkartoffeln werden im Salzwasser, idealerweise Meerwasser gekocht und bekommen einen Salzmantel. Dazu werden die typischen Mojo-Saucen serviert.

Mojo – der scharfe Liebling unter Saußen!

Diese würzige, meist scharfe Sauce ist aus der Küche der gesamten kanarischen Inselgruppe einfach nicht wegzudenken. Ihre Variationen sind mannigfaltig, die Zutatenmenge wird dabei meistens nicht angegeben, so dass jeder Koch seiner Lieblings-Mojo eine persönliche Geschmacksnote verleihen  oder sogar seine eigene Zusammensetzung kreieren kann. Die wichtigen Geschmacksträger sind Knoblauch, Chilis, verschiedene Gewürze und Kräuter sowie Öle.

Für die Zubereitung wird traditionell ein Mörser verwendet. Die Zutaten behalten so ihre Eigenheit und die Mojo wird einzigartig, trägt die persönliche „Handschrift“ eines jeden Kochs.

Das typische Kaninchen-Gericht ist „conejo en salmonejo“ – Kaninchen in Kräuter-Weißweinsoße.

Teneriffa hat zudem eine alte Käsetradition: Aus Kuh- oder Ziegenmilch hergestellt ist der frische oder luftgetrocknete Käse sehr zart und mild im Geschmack und schmeckt leicht säuerlich und salzig zugleich. Etwas herber schmecken die mit besonderen Hölzern, wie z.B. Mandelschalen, geräucherten Käsesorten.

Bei einem feinen Dinner sollte der Wein natürlich nicht fehlen. Die Weine Teneriffas waren bereits im 17. Jahrhundert sehr beliebt und wurden an den Tafeln vieler europäischer Königshöfe gereicht. Ihren typischen Charakter und die Originalität bekommen kanarische Weine dank der fruchtbaren vulkanischen Erde. Weißweine schmecken frisch, die Rotweine sind fruchtig und nur leicht säuerlich. An der Spitze der Weinproduktion stehen heute zwei von insgesamt fünf geschützten Herkunftsgebieten: Tacoronte-Acentejo und  Valle de la Orotava.


Bodegas: Workshops für kulinarische Basics

Bodegas: Workshops für kulinarische Basics
Tipp: Einen kleinen Workshop für die Zubereitung von Salzkartoffeln und Mojo-Saucen bekommt man üblicherweise auf einem Weingut, z.B. Bodegas Monje in El Sauzal, begleitet von einer feinen Wein-Degustation.

Die ganze Lebensmittel-Vielfalt erleben die Touristen am besten auf einem Stadt- oder Bauernmarkt. Bunt und lebhaft sind sie nicht nur die wichtigsten Versorgungszentren der Einheimischen, sondern auch die beliebten Ausflugsziele der Inselgäste. In Großstädten sind die zentralen Märkte, auch  „Recovas“ genannt, an allen Wochentagen bis 14 Uhr geöffnet.





 
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