Feuerzangenbowle
Zutaten für
1
Portion(en)
Zubereitung von Feuerzangenbowle
Den Rotwein in das dafür vorgesehende Gefäß füllen. Die Zimtstangen hinzugeben, die Orange schälen, dann in Scheiben schneiden und ebenfalls in den Rotwein legen. Dazu noch die beiden Gewürznelken geben. Die Vanilleschoten in der Mitte durchgehend aufritzen und auch in den Sud legen. Dazu eine halbe Flasche echten Rum geben.
Den Sud gemächlich erhitzen, jedoch keinesfalls kochen. Feuerzange bzw. das feuerfeste Sieb über den Topf legen und den Zuckerhut daraufgeben und diesen mit leicht angewärmtem Rum übergießen Dann wird der Zucker angezündet. Vorsicht, dass keine Stichflamme entsteht.
Gut macht sich, wenn man eine Kelle mit Rum entzündet und diesen über den beträufelten Zucker gießt. Immer nachgießen, bevor die Flamme verlöscht. Das macht man so lange, bis der gesamte Zucker in den Topf getropft ist.
Danach die Feuerzange bzw. das Sieb sofort heiß abspülen, bevor der Zucker verkrustet ist. Den Sud gut durchziehen lassen und dann die Orangenscheiben, Gewürznelken, Zimtstangen und Vanilleschoten entfernen. Dann den Sud langsam durchrühren und in Tee- oder Punschgläsern servieren.
Anmerkung und Kochtipps für Feuerzangenbowle
Wer ein echtes Feuerzangenbowlen-Set besitzt, für den ist die Zubereitung relativ einfach, wenn auch nicht völlig ungefährlich. Wer aber ein solch exquisites Set nicht besitzt, für den reicht ein großer Kochtopf und ein feuerfestes Sieb.
Vielfach wird auch die Zugabe einer Zitrone empfohlen. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die Zitronensäure überhaupt nicht mit dem Rotwein harmonisiert und deshalb verwendet man besser keine Zitrone und man wird dafür mit allseitigem Lob der Verkoster belohnt, die der Bowle ein vorzügliches Geschmackserlebnis attestieren. Ebenso ist es mit der üblichen Empfehlung der Gewürznelken und des Zimtes. Auch hier gilt die altbekannte Regel: weniger ist mehr.
Es ist das edelste unter den heißen Punschgetränken zur kalten Jahreszeit und nicht vergleichbar mit der "Sparversion", die als Glühwein bekannt ist. Der Unterschied ist ähnlich gravierend wie zwischen einem Tafelwein und einem Spätlese-Prädikatswein. Vor vielen Jahrzehnten nannte man dieses Getränk auch noch "Krambamboli", aber spätestens seit der legendären Verfilmung "Die Feuerzangenbowle" mit dem unvergessenen Heinz Rühmann, entwickelt man gewisse Assoziationen zu diesem köstlichen Getränk in romantischer, anheimelnder Atmosphäre.
mittlerer Schwierigkeitsgrad
Zubereitungszeit 20 Minute(n)
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billy51