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Leckeres Sommerobst für den perfekten Frischekick

Welches ist Ihr liebstes Sommerobst? Ob knackige Kirschen, traumhafte Beeren, süße Pflaumen, erfrischende Melonen oder sanfte Aprikosen – in der heißen Jahreszeit ist die Auswahl ja so groß!

Und es fällt nicht einmal schwer, sich an die von Ernährungsexperten empfohlenen Menge Obst am Tag zu halten. Sie entspricht zwei Portionen, also etwa 280 Gramm – gut zu schaffen, denn die Früchtchen sind erfrischend und spenden uns dank ihrer zahlreichen Nährstoffe viel Energie. Zudem mögen wir bei der Hitze ohnehin nicht allzu viel Schweres verdauen. Da kommt uns die Leichtigkeit der Vitaminbomben doch sehr gelegen. Wir haben die fünf beliebtesten Obstsommersorten mal in Augenschein genommen und sie auf Nährstoffpotential und gesundheitsspendenden Eigenschaften geprüft.

Wassermelonen – für gesunde Blutzirkulation

Frisch aus dem Kühlschrank ist die kalorienarme Wassermelone an heißen Sommertagen bei Groß und Klein besonders begehrt. Sie ist süß, saftig und ihr leuchtendes Pink sieht so verlockend aus! Doch die Wassermelone kann noch mehr. Dank ihres hohen Wasseranteils fördert sie die Entwässerung des Körpers, so dass Schadstoffe leichter ausgeschieden werden können. Natürlich sollten Sie auch sonst darauf achten, ausreichend Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Zudem hilft der häufige Verzehr von Wassermelonen gegen zu hohen Blutdruck. Das liegt daran, dass die Melone einen hohen Gehalt der Aminosäure Cirullin aufweist. Der Körper wiederum verwandelt Cirullin in die Aminosäure Arginin, welche gefäßerweiternd wirkt und die Blutzirkulation erleichtert. Durch diese blutdrucksenkende Funktion, wird natürlich auch die Gefahr für Herzkreislauferkrankungen gemindert, die mit hohem Blutdruck in Verbindung stehen.

Heidelbeeren – die Gefäßpolizei

Heidelbeeren – die Gefäßpolizei © Shutterstock / John Bailey
© Shutterstock / John Bailey
Was macht die Heidelbeere so blau? Grund dafür sind bestimmte Pflanzenfarbstoffe, die Anthocyane genannt werden. Sie liefern neben den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen einen weiteren wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit. So senken sie beispielsweise das Krebsrisiko, indem sie freie Radikale im Körper absorbieren, die ihn krank machen können. Blaubeeren wirken aber auch Arteriosklerose entgegen – einer der gefährlichsten Erkrankungen in der westlichen Welt. Man kennt sie auch unter dem Begriff Arterienverhärtung- oder -verkalkung. Anthocyane verhindern die Ablagerungen in den Gefäßen und halten sie bestenfalls frei. Sie beseitigen zudem chemische Abbauprodukteprodukte im Gehirn und bringen die Gedächtnisleistung in Schwung und fördern die Produktion neuer Gehirnzellen.

Aprikosen – sonnengeküsst und heilsam

Wenn man die Aprikose betrachtet, ist es so, als sähe man das Sonnenlicht, das sie beim Heranwachsen nährte, noch in ihr nachleuchten. Tatsächlich hat Mutter Natur hier ihre ganze Power investiert, um das samtweiche Früchtchen besonders schmackhaft und gesund zu machen. Neben ihrem süßen Geschmack und vielen wertvollen Mineralien hat die Aprikose jede Menge Vitamine wie C, E, B1, B2, B3, B4, B5 und B6 in ihrem Nährstoffpaket, welches unser Immunsystem stärkt. Ein weiteres Geschenk an uns ist ihr hoher Anteil an Karotenen. Sie sind bekannt für ihre vorbeugende Wirkung gegen Krebs, schützen uns vor UV-Strahlung und halten, wie die Heidelbeere die Arterien frei. Und sie stärken noch dazu die Sehkraft! Aprikosen sind unter anderem Wachmacher und fördern die Konzentration. Deshalb eignen sie sich besonders gut als kleiner Powersnack gegen das Nachmittagstief.

Kirschen – pralle Powerfrüchte

Die prallen dunkelroten Früchte sind schon rein optisch Augenschmeichler. Und wenn dann noch der süße Geschmack wie ein Genuss-Feuerwerk im Mund explodiert, sind wir der Kirsche verfallen und wollen mehr davon! Solange wir sie gut vertragen, ist dies auch ein großer Vorteil. Denn Kirschen haben uns nicht nur Vitamin C zu bieten, sondern auch die überaus gesunden Anthocyane. Das sind natürliche Farbstoffe, die – wie schon bei den Heidebeeren oben erwähnt – vor Krebs schützen können. Wie Studien zeigen, haben sie zudem einen entzündungshemmenden Effekt, können sogar hilfreicher als Aspirin sein und gegen Schmerzen große Wirkung zeigen.

Pflaumen – die sanften Darmschmeichler

Pflaumen – die sanften Darmschmeichler © Shutterstock / ostromec
© Shutterstock / ostromec
Die Pflaume ist eine typische Spätsommerfrucht, deren wohltuende Wirkung uns sanft in den Herbst begleitet. Noch nicht überreif, ist Ihre Süße mild und paart sich geschmacklich mit einer erfrischenden Säure. Sie enthält viele verschiedene Vitamine, unter anderem auch B-Vitamine, die sich unter anderem positiv auf unser Nervensystem auswirken. Aufgrund ihres hohen Fruchtzuckeranteils sind Pflaumen zudem ideale Energielieferanten. Außerdem können sie bei Verstopfungen und Verdauungsproblemen Abhilfe schaffen. Über einige Stunden eingeweichte, getrocknete Pflaumen wirken abführend dank der enthaltenen Pflanzenfasern. Da diese im Darm aufquellen erleichtern sie den Verdauungsprozess und transportieren gleichzeitig krebsvorbeugend Giftstoffe aus dem Darm.

Leckere Smoothies aus Sommerfrüchten

Wer sich dennoch schwer tut, viel Obst zu essen, aber auf die Erfrischung der süßen Früchte nicht verzichten möchte, der kann sie mit Hilfe eines guten Mixers, auch als leckere Smoothies genießen. Den Kombinationsmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Tipp: Die perfekte Note Ihres fruchtigen Sommerdrinks erhalten Sie, indem Sie stets ein paar Minzblätter hinzufügen. Die machen sich übrigens auch hervorragend als Deko-Topping im Glas.

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