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Saisonküche - Dezember

 

Essen nach Saison – Dezember

Marone

© Annamartha/pixelio.de
© Annamartha/pixelio.de
Maronen oder Esskastanien sind nicht mit den ungenießbaren Rosskastanien, die hierzulande auch wachsen, zu verwechseln. Wir bekommen die meisten Kastanien heute aus Frankreich oder Italien. Nur in der Pfalz und am Bodensee werden Maronen angebaut und regional verkauft. Botanisch gesehen müsste man zwischen den zwei Arten Esskastanie und Marone unterscheiden, aber in der internationalen Küche verzichtet man darauf und verwendet die Begriffe synonym. Maronen lassen sich leichter schälen und werden deshalb häufiger verwendet. Kastanien haben im Vergleich zu anderen Nüssen den großen Vorteil, dass ihr Fettgehalt nicht so hoch ist. Die Inhaltsstoffe Kalium, Magnesium, B-Vitamine, Vitamin C, E und Folsäure machen die Kastanie sehr gesund. Sie wirken vielen Beschwerden, wie Kopf- Milz- und Leberschmerzen entgegen.

Verwendung

Edelkastanien schmecken hervorragend geröstet oder gekocht. Sie passen auch gut zu Rotkraut oder als Füllung für Gänse und Enten. Man kann Edelkastanien oder Maroni vor dem Braten rund 10 Minuten kochen, dann werden sie im Inneren besonders weich.

Einkauf und Lagerung

Edelkastanien sind sehr anfällig für Wurmbefall. Um wurmstichige Maronen auszusortieren, geben Sie die Edelkastanien in kaltes Wasser. Wurmstichige Früchte bleiben an der Oberfläche, gute Früchte gehen unter. Entgegen der allgemeinen Meinung sind Edelkastanien nicht lange haltbar, da sie sehr schnell austrocknen, zu keimen beginnen und rasch muffig werden. Man sollte sie trocken und luftig lagern.

Nährwerte pro 100 g

Kcal: 210

Kohlenhydrate: 41,2 g

Fett: 1,9 g

Eiweiß: 3,4 g

Rezepte mit Maronen



 

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