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Rhabarber: Leckere Rezepte mit dem süßsauren Fruchtgemüse auf Kochrezepte.de

 

Rhabarber: Das süßsaure Fruchtgemüse

 © Thinkstock
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Rhabarber vereint viele Gegensätze. Er ist zugleich süß und sauer. Er wird verwendet wie ein Obst und gehört doch zu den Gemüsesorten. Manchmal ist er ganz grün oder rot und manchmal auch grün-rot. Wir zeigen Ihnen, was Sie mit dem Chamäleon unter den Gemüsesorten alles anstellen können. 


Erntezeit und Herkunft

Erntezeit und Herkunft
Wenn die Wetterbedingungen stimmen, dann beginnt die Rhabarbersaison im April und endet im Juni. Damit gehört er zu den ersten Gemüsesorten, die nach dem Winter geerntet werden können. Ab einer Stielgröße von mindestens 25 cm kann der Rhabarber geerntet werden. Seine Herkunft ist China, aber seit rund 160 Jahren wird er auch in der deutschen Küche verwendet. Dort wird meist der wenig saure Himbeerrhabarber verarbeitet.

Gemüse oder Obst?

Rhabarber enthält Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure und schmeckt dadurch fruchtig sauer. Er wird in der Regel wie ein Obst verwendet, also für Kompott, Marmelade, Säfte und Kuchen. Allerdings ist er aus botanischer Sicht ein Gemüse, genauer gesagt ein Blattstiel, der in Gärten oder auf Feldern wächst. Er zählt zu den Knöterichgewächsen und ist mit dem Sauerampfer verwandt. Auch die Art der Verarbeitung rückt den Rhabarber in die Kategorie Gemüse. Es sind nämlich nicht die Früchte, sondern die Stangen, die verarbeitet werden. Zudem wird er meist gekocht. 

Wie gesund ist Rhabarber?

Wie gesund ist Rhabarber?
Der Rhabarber ist eine echte Vitaminbombe. Er hat nur 13 Kalorien pro 100 Gramm und enthält viel Vitamin C, Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und den Ballaststoff Pektin, der verdauungsfördernd wirkt. Damit ist eine tägliche Portion Gemüse abgedeckt. Rhabarber stärkt außerdem unser Immunsystem gegen freie Radikale.

Aber Vorsicht: Rhabarber enthält sehr viel Oxalsäure – 460 Milligramm pro 100 Gramm.  Zu viel davon kann Vergiftungserscheinungen auslösen. Viel Säure findet sich in den Blättern. Aus diesem Grund sollte man Rhabarberblätter nicht essen, sondern unbedingt entfernen. Rhabarber sollte im Allgemeinen nur geschält oder gegart verwendet werden. Dies reduziert den Oxalsäuregehalt und macht ihn zudem auch bekömmlicher.

Rhabarber-Sorten:

Es gibt eine Vielzahl an Rhabarber-Sorten. Wir haben Ihnen drei der leckersten Sorten herausgesucht:

Goliath: Diese Sorte macht ihrem Namen alle Ehre, denn die Stangen können knapp einen Meter lang werden. Durch seine schöne rot-grüne Farbe verschönert er mittlerweile auch so manchen Ziergarten.

Holsteiner Blut: Dieser Rhabarber fällt durch seine tiefe Röte auf. Der hohe Zuckergehalt bewirkt ein süßlich-mildes Aroma.

Gigant: Der Gigant wiederum ist durch seinen hohen Oxalsäuregehaltextra extra sauer.

Lieber süß oder sauer?

Lieber süß oder sauer?
Je grüner die Stangen sind, umso intensiver und saurer ist ihr Geschmack. Wenn der Rhabarber früh geerntet wird, schmeckt er besonders sauer. Wenn Sie es mild mögen, achten Sie darauf, dass die Stangen rot gefärbt sind. Allerdings kommt es auch darauf an, wofür sie das Gemüse verwenden möchten. Für einen Rhabarberkuchen eignet sich der Himbeerrhabarber besonders gut. Er hat eine rote Stange und rotes Fruchtfleisch und schmeckt besonders süß und fruchtig.

Haltbarkeit

Sind die Stangen fest und glänzend, ist der Rhabarber besonders frisch. Fühlen sich die Schnittstellen noch feucht an, kommt das Gemüse wahrscheinlich sogar direkt vom Feld. Wenn sie den Rhabarber in ein feuchtes Tuch einwickelt und in den Kühlschrank legen, hält er sich einen Tag lang frisch. Sie können den Rhabarber auch einfrieren. Dafür schneiden sie ihn am besten klein und packen ihn in einen Gefrierbeutel.

Rhabarber-Rezepte





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