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Der Kürbis - Ein Amerikaner erobert Europa auf Kochrezepte.de

 

Der Kürbis – ein Amerikaner erobert Europa

Der Garten-Kürbis als Mexikaner, der Moschus-Kürbis als Zentral-Amerikaner und der Riesenkürbis als Südamerikaner erobern in den letzten Jahren zunehmend die europäische Küche. Doch die wenigsten kennen seine ganze Geschichte.

Die Existenz des Kürbisses reicht bis 8.000 v.Ch. zurück

Die Existenz des Kürbisses reicht bis 8.000 v.Ch. zurück © Nathalie Dulex/Shutterstock.com
© Nathalie Dulex/Shutterstock.com
Karl der Große ließ im 9. Jahrhundert den Flaschenkürbis speziell wegen seiner medizinischen Wirkung in den kaiserlichen Gärten anbauen, den Gartenkürbis entdeckte Christopher Kolumbus 1492 auf Kuba und die Seefahrer nutzten ihn als haltbaren und vielseitigen Proviant. So verbreiteten sie den Kürbis in der Welt. Auch für Auswanderer hat der Kürbis eine große Bedeutung. 1642 kamen englische Kolonisten nach Nordamerika und wurden von den Indianern mit Nahrungsmitteln, darunter auch dem Kürbis versorgt. Die Kürbiskerne wurden später wieder angepflanzt und sicherten den Siedlern so eine schmackhafte und nährstoffreiche Nahrungsquelle. Die Dankbarkeit darüber war so groß, dass jedes Jahr ein großes Fest gefeiert wurde – Thanksgiving! Natürlich mit dem traditionellen Kürbiskuchen.



 
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