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6 Wege zum achtsamen und intuitiven Essen auf Kochrezepte.de

 

6 Wege zum achtsamen und intuitiven Essen

Waren Sie schon mal mit Ihrem Gewicht unzufrieden und haben deshalb bereits Diäten ausprobiert? Vielleicht haben Sie auch versucht, Ihre Ernährung umzustellen und weniger Zucker, weniger Kohlenhydrate, weniger Fette und dafür mehr Gemüse zu sich zu nehmen. So viel Gemüse, dass es Ihnen schon gar nicht mehr geschmeckt hat? Möglicherweise kamen in diesem Fall sogar der Frust und mit ihm der Heißhunger zurück? Kann es sein, dass Sie deshalb vom Weg zur Traumfigur abgekommen und in alte Muster zurück gefallen sind? Finden Sie es grundsätzlich schwer, sich mit Ihrem Körper rundum wohl zu fühlen? Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, dürfte der folgende Artikel interessant für Sie sein.

 © Shutterstock / Aleksminyaylo1
© Shutterstock / Aleksminyaylo1
Denn hier wird aufgeräumt mit Diäten- und Ernährungsweisheiten. Wir konzentrieren  uns auf die einzige, für jeden individuelle Wahrheit. Nämlich die unseres Körpers. Unser Körper ist ein hochintelligentes System. Er weiß ganz genau, was er gerade benötigt, was ihm gut tut und wann er genug hat.

Was wäre, wenn es ganz leicht sein dürfte? Wenn Sie zu Ihrem Wohlfühlgewicht finden würden, ohne sich anstrengen zu müssen? Wenn Sie sogar schlemmen, ja in vollen Zügen genießen  dürften?  Wenn Sie sogar alles essen könnten, was Ihr Herz begehrt? Wenn Sie sich in Ihrem Körper ganz zuhause fühlen könnten – ganz ohne Verbote, völlig ohne Verzicht!

Wir sagen: Ja, es darf leicht sein! Einzige Voraussetzung: Sie sind bereit, die Sprache Ihres Körpers zu lernen. Nur er kann Ihnen sagen,  wie sie sich sanft und gesund wieder ganz wohl in ihm fühlen können.

Folgende Richtlinien sollen Ihnen dabei helfen, zurück zu einem natürlichen Essverhalten zu finden.

1. Sie dürfen ALLES essen!

Vorausgesetzt, Sie sind nicht aus gesundheitlichen Gründen an eine strenge, von einem Arzt verordnete Diät gebunden oder wissen, dass Sie etwas nicht vertragen. Ansonsten gibt es keine Verbote. Wenn Sie Lust auf Kuchen haben, essen Sie Kuchen.

2. Nehmen Sie Ihr Hungergefühl wahr

Viele haben verlernt, Ihr Hungergefühl zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.  So essen wir eben, wenn wir Appetit haben, oder wenn „Essenszeit“ ist. Um zu spüren, welche Nahrungsmittel der Körper benötigt, ist es jedoch wichtig, den Hunger zu spüren. Dies kann ein wenig Übung erfordern. Seien Sie geduldig mit sich. Reizen Sie den Hunger jedoch nicht allzusehr aus, sonst entwicken Sie Heißhunger und könnten sich überessen. Der Hunger sollte spürbar, aber noch nicht „beißend“ sein.

3. Spüren Sie hin: Was wünscht sich Ihr Körper?

Im Hungerfühl spüren Sie am besten, was Ihr Körper braucht. Versuchen Sie sich Zeit zu nehmen und es herauszufinden. Sind Sie unsicher, können folgende Kriterien zur Prüfung hilfreich sein.

Haben Sie eventuell Lust auf:

  •  Etwas Warmes oder Kaltes?
  •  Soll es deftig, würzig, salzig oder süß sein?
  •  Darf es knackig oder cremig sein?
  •  Scharf oder mild?
  •  Wollen Sie sie es kauen oder lieber mit der Zunge im Mund zerdrücken?
  •  Soll es sich weich oder kantig anfühlen?

4. Bereiten Sie Ihr Essen mit Liebe zu.

Sie wissen, was Ihr Körper sich wünscht? Dann nehmen Sie sich Zeit für die Zubereitung.  Am besten Sie blenden jegliche Ablenkung aus, kochen achtsam und liebevoll. Denken Sie währenddessen daran, dass Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun möchten. Geschieht die Vorbereitung mit Hingabe, wird es Ihnen auch leicht fallen, mit Hingabe und wacher Aufmerksamkeit zu essen. 

Anmerkung: Natürlich gelingt es nicht immer, das gerade passende Essen auf den Tisch zu bekommen. Vielleicht haben Sie ganz andere Zutaten da, oder schaffen es nicht mehr, vor der Zubereitung des Essens einkaufen zu gehen. Das ist in Ordnung. Notieren Sie sich in ein Notizbuch, worauf Sie Lust hatten. Vielleicht hilft es Ihnen beim nächsten Mal. Eventuell haben Sie sogar am nächsten Tag noch Hunger darauf und können es sich entspannt zubereiten. Es ist ein großer Erfolg, wenn Sie gespürt haben, was Sie haben wollten. Egal, ob Sie es sich zu dem Zeitpunkt gönnen konnten oder erst später.

5. Schenken Sie Ihre Aufmerksamkeit voll und ganz dem Essen

Setzen Sie sich in Ruhe mit Ihrem Teller hin. Ihre ganze Aufmerksamkeit gilt nun der zubereiteten Nahrung. Versuchen Sie auf Fernseher, Internet, Smartphone, Zeitschriften und Bücher oder Gespräche zu verzichten. Nehmen Sie den ersten Bissen und kauen Sie langsam und ruhig. Schmecken Sie genau hin, spüren Sie, wie sich die Nahrung dabei in Ihrem Mund anfühlt. Sie werden merken, wie anders, wie gut Ihr Essen schmecken kann, wenn Sie sich voll und ganz darauf konzentrieren.

Vielleicht werden Sie auch feststellen, dass es ganz anders schmeckt, als Sie es in Erinnerung hatten. Auf jeden Fall wird es Ihnen ohne Ablenkung viel mehr geben als zuvor. Fühlen Sie genau hin: In der Regel sollten Sie mit ein wenig Übung irgendwann an genau den Punkt kommen, an dem Sie deutlich spüren, dass Sie nun satt sind. Wie sich dieser Punkt anfühlt? Den Punkt haben Sie erreicht, wenn der Geschmack Ihnen nicht mehr den besonderen KICK gibt und wenn sich Ihr Bauch angenehm gefüllt anfühlt.

Mit ein bisschen Übung werden Sie diesen Punkt auch ganz intuitiv spüren. Fällt es Ihnen dennoch schwer mit dem Essen aufzuhören? Dann sagen Sie sich liebevoll, dass Sie jederzeit wieder davon essen können, wenn Sie hungrig sind.

6. Achten Sie nach dem Essen auf Ihr Körpergefühl

Fühlt sich Ihr Körper nach dem Essen gut an? Was sagen Magen und Darm? Fühlen Sie sich leicht oder schwer? Haben Sie Herzklopfen, sind Sie müde oder wach? Konzentriert oder unruhig? Haben Sie vielleicht sogar Schmerzen? Oder fühlen Sie sich gesund, kraftvoll und voller Energie? Unwohlsein oder Wohlbefinden sind hilfreiche Hinweise darauf, worüber sich ihr Körper freut und was ihm weniger gut tut.

Vielleicht möchten Sie diese neuen Erkenntnisse ebenfalls in einem Notizbuch festhalten? Beim nächsten Mal können Sie dann noch bewusster entscheiden, was Sie essen möchten. Mit der Zeit kommt die Übung und Sie werden merken, dass Ihr Körper gar keine Gelüste mehr auf die Nahrungsmittel entwickelt, die Ihnen nicht gut tun.




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