Appenzeller Chäsflade
Zutaten für
4
Portion(en)
Zubereitung von Appenzeller Chäsflade
Für den Teig die Hefe mit dem Zucker flüssig rühren. Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen, Hefe und Wasser zufügen und alles zu einem festen Teig verarbeiten. Den Teig einige Minuten kräftig kneten und dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ums Doppelte aufgehen lassen.
Für den Belag die Zwiebel schälen, halbieren, in feine Streifchen schneiden und glasig dämpfen. Den Käse an der Röstiraffel reiben.
Für den Guss 2 EL Mehl mit der Milch glattrühren. Rahm und Eier zufügen, würzen und alles gut verrühren.
Ofen auf 250 °C vorheizen, Teig rechteckig auf ca. 30 x 35 cm oder ein anderes Seitenverhältnis (oder rund) auswallen oder besser von Hand ziehen. Vorteilhafterweise auf einem Back-Trenn-Papier in einem Kuchenblech auslegen und dabei einen ca. 2 cm breiten Rand hochziehen.
Den Boden mit einer Gabel löchern, die Zwiebeln darauf verteilen, Käse drauf, dann den Guss schön gleichmässig langsam über die Masse gießen. Bei 200 °C etwa 40 Minuten backen, bis die Oberfläche schön goldbraun und der Rand angebräunt ist. Warm, zusammen mit einem Salat, servieren.
Anmerkung und Kochtipps für Appenzeller Chäsflade
Eine Eigenheit der Ostschweizer ist das Wort “Flade” für diese Art eines flachen Kuchens, andernorts in der Schweiz "Weie" oder "Dünne" genannt.
Eine Übersetzungsliste Deutsch-Schweizerdeutsch für Kochausdrücke fand ich im Internet (tierrechtskochbuch.de/dic/dic-d-ch.html)
Appenzeller Chäsflade Geschichte: Früher war der bekannte Chäsflade aus Appenzell ein Nebenprodukt der Brotproduktion. Deshalb wird er noch heute aus Brot- und nicht aus Mürbeteig hergestellt. Meine Mutter nahm Anis anstelle der Fenchelsamen. Andere nehmen für den Appenzeller Chäsflade mehr Zwiebeln, aber dann wird er eher ein “Chäs-Böllä-Flade”. Hat jemand von den Essern eine Cibollaphobie, so kann man easy 1/4 der Fläche freilassen und nur mit Käse belegen.
Wegen der Cibolla heißt die Zwiebel in der Ostschweiz Böllä, siehe “Chäs-Böllä-Flade”
Schwierig ist es nicht und Zutaten braucht es auch nicht viele.
einfache Zubereitung
Zubereitungszeit 30 Minute(n)
Diavolina