
Low Fat ist mittlerweile eines der häufigsten Schlagwörter geworden, wenn es um Gewichtsreduktion geht. Aber warum soll gerade eine
fettarme Ernährung nun der Weisheit letzter Schluss sein, endlich sein Wunschgewicht zu erreichen?
Ganz einfach: Übergewicht liegt in unseren bestens versorgten Industrieländern meist an einem
Energieüberangebot für den Körper. Und dieses Zuviel wird eben in Form von Fettpölsterchen für mögliche „schlechte Zeiten“ gespeichert.
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung sollten wir ca. 30 Prozent unserer Energie in Form von Fett zu uns nehmen; dies entspricht bei einem Kalorienbedarf von 2000 kcal/Tag ca. 67 g Fett. Tatsächlich nimmt der Durchschnittsbürger aber
120 - 160 g Fett am Tag auf. Wenn man bedenkt, dass 1 g Fett auch noch doppelt soviel Energie liefert wie ein Gramm Eiweiß oder Kohlenhydrate, dann wird es doch ganz deutlich, warum es
Sinn macht am Fett zu sparen, oder? Obendrein ist Fett ein schlechterer Appetithemmer als Kohlenhydrate und Eiweiß, und hat auch weniger „Volumen“. Denn mit 270 Fettkalorien aus einer Bratwurst wird man bestimmt nicht so satt wie mit 270
Kohlenhydratkalorien von 450 g Kartoffeln.
Wenn Sie also wirklich langfristig denn Entschluss gefasst haben, Ihr
Gewicht zu reduzieren, dann versuchen Sie, nicht mehr als
60 g Fett am Tag aufzunehmen; dabei sollte nicht mehr als 30 g sichtbares Fett (Butter, Margarine, Öl, etc.) dabei sein. Da heißt es zwar schon haushalten mit dem Fett; v.a. wenn man bedenkt, dass 1 EL Öl bereits 10 g Fett sind, aber deshalb muss auf keinen Fall der
Geschmack Ihres Essens leiden. Mittlerweile gibt es wirklich sehr viele sehr gute Kochbücher zu diesem Thema. Dort finden Sie bestimmt auch Anregungen, Ihr Lieblingsrezept zu „entschärfen“.
Eine gut durchdachte
Low-Fat-Ernährung können Sie zeitlich unbegrenzt durchführen, ohne dass Ihr Körper auf Sparflamme geht, und Ihre
Leistungsfähigkeit bleibt voll erhalten bzw. steigert sich.