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Rhabarber auf Kochrezepte.de

 

Der Rhabarber im großen Lebensmittellexikon

 Rhabarber
Rhabarber
Der gemeine Rhabarber (Reum rhabarbarum) ist eine Art der Gattung Rhabarber aus der Familie der Knöterichgewächse. Er wächst auf dem Boden, hat einen langen rötlichen, manchmal grünen faserigen Stiel, der den essbaren Teil der Pflanze ausmacht, und große grüne, dabei giftige Blätter.

Herkunft

Bereits im 3. Jt. v. Chr. war der Rhabarber in Ostasien als Heilpflanze bekannt und breitete sich langsam bis nach Europa aus. Erst vor ein paar hundert Jahren wurde festgestellt, dass seine Stiele essbar sind, da sie wegen ihrer hohen Säure mit dem vormals noch sehr teuren Zucker zubereitet werden.

Aroma

Der Geschmack von Rhabarber ist bei grünem Stängel recht sauer, bei rotem Stängel und rotem Fleisch etwas milder und leicht bitter und bei komplett rotem Rhabarber sehr mild.

Verwendung

Rhabarber wird selten roh, sondern meist wie Obst als Kompott, in Kuchen oder Säften verzehrt. Durch Kochen und Zuckern kann der hohe Säuregehalt reduziert werden.

Gut für

Rhabarber liefert Vitamin C und K sowie Kalium und Calcium. Durch die auch im Stiel enthaltene Oxalsäure greift er jedoch die Zähne an, die erst stumpf werden und nach einiger Zeit wieder glatt. Durch die Säure ist Rhabarber für manche Menschen nicht gut verträglich.

Geheim-Tipp

Der Rhabarber wird im Frühjahr bis zum Frühsommer geerntet, danach bleibt ihm die Zeit zur Regeneration.

Die Rhabarber-Saison

Wann haben Rhabarber Saison? Wann werden sie geerntet und sind im Handel erhältlich? Gibt es heimischen Anbau von Rhabarber oder wachsen Sie wild? Die Antworten finden Sie in unserem Saisonkalender.

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