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Der Apfel im großen Lebensmittellexikon

 Verschiedene Apfelsorten
Verschiedene Apfelsorten
Der Apfel ist die Frucht des Apfelbaums (Malus communis), der zur Familie der Rosengewächse zählt. Das Kernobst bildet sich aus der Blütenachse und wird sehr rund; reif sind Äpfel etwa 8–12 cm groß. Ihre fleischige Konsistenz schwankt je nach Sorte von mehlig zu fest. Es gibt weit über 15.000 Apfelsorten – allein in Deutschland über 1.000 – die wohl bekanntesten sind Boskop, Braeburn, Cox Orange, Elstar, Gala, Golden Delicious, Granny Smith und Jonagold. Äpfel zählen zu den klimakterischen Fürchten, da sie nach der Ernte nachreifen.

Herkunft

Die Abstammung des Kulturapfels ist nicht nicht genau geklärt. Neuere gentechnische Untersuchungen weisen auf eine Abstammung vom Asiatischen Wildapfel hin. Ursprüngliche Heimat des Kulturapfels war daher möglicherweise Asien. Nach Mitteleuropa gelangte er wahrscheinlich durch Händler, die die dem Apfel nachgesagte Heilkraft für ihre Geschäfte nutzten. Seit jeher ranken sich um den Apfel religiöse, mystische und dramatische Geschichten: Adam und Eva, Schneewittchen und Wilhelm Tell sind die wohl bekanntesten Protagonisten um diese Frucht.

Aroma

Je nach Sorte ist der Apfel-Geschmack süß, sauer und würzig.

Verwendung

Ein Apfel kann – bis auf einige Sorten – roh oder gegart verzehrt werden. Eine Kartoffelpfanne erhält eine lebendige Frische mit einigen Apfelspalten. Berühmt ist der Apfelkuchen und Apple Pie in verschiedenen Varianten und Ländern. Apfelsaft ist einer der meist verzehrten Fruchtsäfte; Apfelwein ist nicht nur in der Kirche bekannt. Achten Sie auf eine glatte, unbeschädigte Schale ohne Druck- und Faulstellen. Aber: Der schönste Apfel sagt noch nichts über seinen Geschmack. Greifen Sie mal zu 2. Wahl. So können Sie oft schmackhafte Äpfel günstiger bekommen. Sie sind auch sehr gut für Apfelmus, -kompott oder sogar Apfelwein geeignet. Lagern Sie Äpfel kühl, trocken und nicht zu dicht, damit sie keine Druckstellen bekommen und nicht faulen.

Gut für

Äpfel gelten mit Provitamin A, den Vitaminen B1, B2, B6, E und C sowie Niacin und Folsäure als sehr vitaminreich. Neben der Regulierung der Darmtätigkeit ist der Apfel ein Allroundtalent: Seine Ballaststoffe wie z. B. Pektine senken den Cholesterinspiegel, seine Spurenelemente (z. B. Kalium) regulieren den Wasserhaushalt und die so genannten Katechine senken sogar das Krebsrisiko und wirken antioxidativ. Dabei sitzen 70 % seiner Inhaltsstoffe sowie Eisen, Magnesium, ungesättigte Fette und bioaktive Substanzen in oder unter der Schale, sie sollte also immer mitverzehrt werden. Dem Apfel werden daher lebensverlängernde Kräfte als Heilmittel nachgesagt, denn der Volksmund weiß: „An apple a day keeps the doctor away“ (ein Apfel am Tag erspart den Arzt).

Geheim-Tipp

Als altes Hausmittel ist der Apfel vielseitig verwendbar: Ein mit Schale geriebener Apfel hilft bei Durchfall. Trinken Sie schluckweise 1 Glas heißes Wasser mit 1 EL Honig und 1 TL Apfelessig gegen Hals- und Rachenentzündungen. Ein Apfel am Abend beruhigt den Schlaf und einer am Morgen hilft beim Wachwerden und gegen Morgenübelkeit bei Schwangerschaft. Ein in Apfel in Scheiben mit kochendem Wasser übergossen und 2 Stunden ziehen gelassen hilft als Apfeltee gegen Nervosität. Vermischen Sie einen geschälten und geriebenen Apfel mit mit einem TL Honig und tragen Sie diese Apfelmaske auf Ihre Haut auf. knapp 20 Minuten einwirken lassen und und vorsichtig abwaschen – Ihre Haut wird reiner und zarter werden. Auch als Zahnbürste für zwischendurch ist der Apfel mit seinen Fruchtsäuren und Ballaststoffen unschlagbar.

Die Apfel-Saison

Wann haben Äpfel Saison? Wann werden sie geerntet und sind im Handel erhältlich? Gibt es heimischen Anbau von Äpfeln? Die Antworten finden Sie in unserem Saisonkalender.

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