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Die Paprika im großen Lebensmittellexikon

 Paprika
Paprika
Paprika (Capsicum annuum), ein Nachtschattengewächs, ist ein Oberbegriff für verschieden scharfe Sorten von Paprikaschoten und Chilis. Die Beerenfrüchte gibt es in verschiedenen Größen, Farben und Formen. Paprikas sind länglich-spitz, eckig-spitz, eckig-abgestumpft oder platt. Es gibt sie in grün, gelb, orange, rot und violett bis nahezu schwarz. Grüne Paprika sind noch unreif geerntete Früchte, mit zunehmendem Reifegrad "erröten" sie. Sie sind innen hohl haben ein recht dünnes Fruchtfleisch, das von einer hauchdünnen Schale umgeben wird.

Herkunft

Die Paprika hat ihren Ursprung in den Tropen und Subtropen Südamerikas. Aufgrund ihrer langen Tradition, die bis 7000 v. Chr. reicht, lässt sich das genaue Ursprungsland allerdings nicht mehr bestimmen. Die damaligen Paprikas waren noch sehr scharf und wurden von den Spaniern auch als Konkurrenz zum Pfeffer gehandelt. Daher tragen sie den Beinamen "spanischer Pfeffer". Erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts konnte das enthaltene Capsaicin herausgezüchtet werden. Die heutige süße Gemüsepaprika war geboren.

Aroma

Gemüsepaprikas sind heute nicht mehr scharf. Grüne Gemüsepaprikas haben einen leicht bitteren Geschmack, gelbe und rote sind reifer und süß. Die scharfen Sorten kennt man als Chilis.

Verwendung

Egal wie scharf Paprikas sind, man kann sie immer in Salaten, würzigen Soßen, Schmor-, Nudel- oder Reisgerichten verwenden. Wenn man einen "Deckel" abschneidet und die Scheidewände und Kerne entfernt, kann man sie mit Hackfleisch gefüllt garen. Die Paprika lässt sich bei großer Hitze im Backofen grillen, bis die Haut Blasen wirft. Dann kann die nicht gut bekömmliche Schale abgezogen werden.

Gut für

Rohe Paprika haben einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt: Schon 100 g decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Rote und orangefarbene Früchte sind reich an Betakarotin, das u. a. gut ist für Augen und Haut. Bei schärferen Sorten wirkt das Capsaicin etwas schmerzhaft, was die Durchblutung in Gang setzt. Das äußert sich unter anderem durch ein starkes Wärmegefühl und Schwitzen. Diese Wirkung wird auch bei der Behandlung von Muskelverspannungen und Rheuma mit ABC-Pflastern genutzt. Zudem stärkt Paprika den Blutkreislauf, wirkt Blutgerinnseln entgegen und schützt die Gefäße.

Geheim-Tipp

Wenden Sie scharfe Paprikas (Chili) äußerlich bei Muskelverspannungen an. Aber Vorsicht: Die Haut wird stark gereizt. Daher nur kurz anwenden!

Die Paprika-Saison

Wann haben Paprika Saison? Wann werden sie geerntet und sind im Handel erhältlich? Gibt es heimischen Anbau von Paprika? Die Antworten finden Sie in unserem Saisonkalender.

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